Dresdner Drumfestival
Das Dresdner Drumfestival war ein jährliches Schlagzeug- und...

Workshops & Masterclasses

Wer ein Instrument wirklich verstehen will, lernt am besten von den Besten — und das am liebsten in kleiner Runde, mit genug Zeit für Fragen, Ausprobieren und echtes Feedback. Genau das war die Idee hinter den Workshops und Masterclasses des Dresdner Drumfestivals. Für Robert Eisfeldt war das pädagogische Programm von Anfang an genauso wichtig wie die Konzertabende: Das Festival sollte nicht nur begeistern, sondern bilden.

Was dich erwartet

Die Workshops fanden immer parallel zum Festivalbetrieb im Club Puschkin statt — kompakt, praxisnah und mit direktem Draht zu internationalen Profis. Die Masterclasses boten eine Intensität, die du in keinem regulären Unterricht findest: ein Weltklasse-Drummer, ein kleines Publikum, dein Instrument.

Für wen die Workshops gedacht sind

Das Festivalprogramm richtete sich bewusst an alle Niveaustufen:

  • Einsteiger & Fortgeschrittene — Grundlagen vertiefen, Technik festigen, Fragen stellen, die sonst keiner beantwortet
  • Profis & Semiprofis — Impulse aus anderen Spielstilen aufnehmen, blinde Flecken erkennen, von internationalen Kollegen lernen
  • Perkussionisten & Multipercussionisten — Ethnische Rhythmen, Handpercussion, Cajon und mehr

Ob Groove-Konzepte, Rudiments, Polyryhthmus, Brushes oder Perkussion aus Brasilien, Afrika und Kuba — die Themen wechselten mit den eingeladenen Künstlern und brachten jedes Jahr neue Perspektiven.

Masterclasses mit Weltniveau

Die Masterclasses waren das Herzstück. Wer hier teilnahm, spielte direkt vor einem internationalen Profi, bekam persönliches Feedback und diskutierte Technik und Musikalität auf Augenhöhe. Das war kein Vortrag — das war Dialog. Plätze für aktive Teilnahme waren begrenzt und immer heiß begehrt. Zuschauer und Zuhörer waren ebenfalls willkommen; auch ohne Instrument konnte man unglaublich viel mitnehmen.

Typische Workshopthemen

  • Groove & Timing — das innere Metronom entwickeln
  • Brushwork und Liner-Techniken
  • Afro-kubanische und brasilianische Rhythmen
  • Odd Times und Polyrhythmus im Bandkontext
  • Cajon & Handpercussion für Schlagzeuger
  • Übetechniken und mentale Vorbereitung auf Auftritte

Anmeldung & Hinweise

Workshopplätze waren über das Festivalbüro buchbar — am besten frühzeitig, da die Kapazitäten bewusst klein gehalten wurden. Wer als aktiver Teilnehmer in einer Masterclass spielen wollte, meldete sich vorher an und gab sein Niveau und seine Erfahrung an. So konnte Robert Eisfeldt sicherstellen, dass jeder Künstler die passende Gruppe bekommt.

Für weiterführende Informationen zur Percussion-Bildungsszene in Deutschland empfehlen wir einen Blick auf die Percussive Arts Society — Sektion Deutschland sowie das umfangreiche Veranstaltungsangebot von Percussion Creativ e.V., die deutschlandweit Workshops und Drum Camps organisieren.